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Dorfchronik

Mölten hat eine sehr bedeutende geschichtliche Vergangenheit.

Mölten vom Weg nach Schlaneid aus gesehen Mölten vom Weg nach Schlaneid aus gesehen

Sie reicht nicht nur zurück bis in das frühe Mittelalter, wie in historischen Aufzeichnungen dokumentiert ist, sondern auch zahlreiche ur- und frühgeschichtliche Funde weisen darauf hin, daß unser Gebiet bereits 2.000 Jahre v. Chr. und früher besiedelt war. Die nachweisbar älteste Bevölkerung waren die Kelten;

Strohdach am Aichhornhof um 1941 Strohdach am Aichhornhof um 1941

darauf deuten mehrere heute noch bestehende keltische Hof- und Flurnamen hin, so z.B. Perlifl, Znol, usw.! Eine Irländerin erklärte, Lafenn sei keltisch und bedeute große, weite Felder.
Ausgrabungen beim Lahnbauern in einem Acker und in St.Georgen brachten viele Bronzegegenstände wie Fibeln und Armbänder ans Tageslicht und zeugen von einer uralten Siedlung.

Ederhof in Verschneid Ederhof in Verschneid

Moeltner Kaser um 1900 Möltner Kaser um 1900


Die erste geschichtlich gesicherte Nennung von Mölten geht auf das ferne Jahr 590 zurück, in dem die langobardische Festung "Maletum" von den Franken zerstört und die Einwohner gefangen fortgeführt worden sind. Zwar gibt es auch einen Brief vom Bischof Paschasinus von Sizilien an den Papst um 417 n. Chr. in dem ein Taufwunder in "Melitas" erwähnt wurde, aber leider ließ sich bis heute nicht ermitteln ob es sich dabei wirklich um Mölten handelte.

Musikkapelle Mölten im Juli 1922Die Musikkapelle Mölten bei der Primizfeier von Prof. Josef schwarz in Mölten, 2. Juli 1922

Gründungsgeschichte der Musikkapelle Mölten

Im Herbst 1843 übernahm Michael Gufler aus Platt in Passeier den Dienst als Lehrer in Mölten, und mit ihm begann die Geschichte der Musikkapelle Mölten. Ob damals schon eine Kapelle bestanden hat oder ob er sie 1843 gegründet hat, ist nicht überliefert worden.

Diese Tracht wird vor allem in Mölten und Jenesien getragen. Die Joppe (Hemet) aus schwarzem Loden zeigt an Ärmeln, Brust und Hals einen Besatz aus schwarzem Samt. Die breitbändigen Hosenträger sind grün und an der Brust H-förmig.
Am 30. Juni 1912 wurde die erste Feuerwehr auf Anregung des Lehrers Villgrattner (sen.) gegründet. Als Kommandant wählte man Josef Tammerle (Wirt und Krämer), als ersten Steiger Josef Tratter Julinger. Doch der Julinger verunglückte bald darauf und so wurde in dieser Sache nichts mehr unternommen. Nach mehreren Bränden erfogte im Jahre 1930 eine erneute Gründungssitzung durch Franz Schwarz und Franz Wiedmer.

Tschöggelberger Männertracht

 

 

Die FF Mölten

Die FF Mölten in den dreißiger JahrenAm 30. Juni 1912 wurde die erste Feuerwehr auf Anregung des Lehrers Villgrattner (sen.) gegründet. Als Kommandant wählte man Josef Tammerle (Wirt und Krämer), als ersten Steiger Josef Tratter Julinger. Doch der Julinger verunglückte bald darauf und so wurde in dieser Sache nichts mehr unternommen. Nach mehreren Bränden erfogte im Jahre 1930 eine erneute Gründungssitzung durch Franz Schwarz und Franz Wiedmer.

Die FF Mölten in den dreißiger Jahren

 

 

Die Möltner Heimatbühne

Die Möltner Heimatbühne
(genannt die "Lustige
Theatergsellschoft")
um 1929. In der Mitte: Lehrer
Franz Villgrattner; ganz links:
Richard Tammerle.

 

Kornschnitt beim Unterkapiller 1971

Kornschnitt beim Unterkapiller 1971

Alter Backofen

Brot wird auf manchen
Höfen noch im eigenen
Backofen gebacken

Ofen
Zeugnis der Vergangenheit